Gleichmannstrasse

Sanierung Strassenfassade. Eine Reparatur im Stadtgefüge.

Der umbaute öffentliche Raum im „Sanierungsgebiet Pasing“ ist durch eine heterogene Gebäudestruktur unterschiedlicher Bauzeiten geprägt. Im Wesentlichen lassen sich die Gebäude in zwei Kategorien gliedern: einerseits in historische Gebäude mit verputzter, verzierter Lochfassade und erbaut bis circa 1949 sowie in Gebäude ab den 50er Jahren, bei denen die Fassadentypologien sowie Materialien zunehmend differenzierter werden. Das Wohn- und Geschäftsgebäude in der Gleichmannstraße liegt an einer stadtteilbedeutsamen Verbindungsachse zwischen Pasinger Bahnhofsplatz und Marienplatz innerhalb des Sanierungsgebietes. Das vier-geschossige Hauptgebäude mit angegliedertem Rückbau ist zudem Teil des denkmalgeschützten Ensembles „Ehemaliger Ortskern Pasing“.

Die Fassadentypologie des Wohn- und Geschäftshauses der 50er und 60er Jahre wird in die heutige Zeit transformiert und soll im Besonderen bezüglich der bedeutsamen städtebaulichen Situation an der Pasinger Gleichmannstraße in angemessener Weise Rechnung getragen. Der Austausch der bestehenden Curtainwall-Fassade erfolgt bei „laufendem Betrieb“ durch eine vorfabrizierte, nichttragende, verputzte Holzelementfassade. Die Brüstungen werden mit einer ornamentartigen, auberginefarbenen Putzstruktur in Anlehnung an die 60er Jahre versehen und unterstreichen die repräsentative Bedeutung der städtebaulichen Lage des Gebäudes.

Ort: Gleichmannstrasse, München-Pasing
Auftraggeber: Egger Innovations- und Handelsgesellschaft mbH
Leistungen: Phasen 1-8
Fertigstellung: 2021
Nutzfläche Vordergebäude: 530m2

Projektteam Knopp Wassmer Architekten:
Markus Wassmer, Partner
Sebastian Mühlbauer, M.A. Architektur TUM,
Projekt- und Bauleitung
Eva Henle, B.A. Innenarchitektur AdbKM
Juri Nitz, B.A. Architektur TUM
 
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