Nachhaltig wohnen jetzt und in Zukunft
 

Nachhaltigkeit wird meist mit Klima- und Umweltschutz verbunden und meint maßvollen Ressourcenverbrauch und CO2-Verminderung. Das ist die allgemeine Zielsetzung. Wir gehen weiter und entwickeln eine neue Qualität von Architektur, Wohnen und Quartiersentwicklung. Nachhaltigkeit muss den Weg bereiten für eine sich wandelnde Gesellschaft und Arbeitswelt (Stichwort resiliente Stadt). Die gewohnten Grenzen lösen sich auf zwischen Wohnen und Job, Beruf und Freizeit, öffentlich und privat, Familien und Freunden. Das setzen wir um mit „Wohnen für Mehrgenerationen“.

Flexibel nutzbare Räume für Wohnen, Schlafen und Homeoffice mit hochwertiger und individualisierter Ausstattung treffen die Bedürfnisse unterschiedlicher Bewohner. Sie erfüllen den Wunsch nach Gemeinschaft sowie Privatsphäre. Wohnen im Lofthaus ist unser Beitrag für bezahlbare und qualitätvolle Architektur, die verschiedene Lebensstile, Familienmodelle und Gemeinschaften ermöglicht. Wenn Sie das interessiert, dann melden sich gerne bei uns.
 

Mehrgenerationenwohnen

Kolumbusstrasse

Mehrgenerationenhaus. Wohnen im Lofthaus.

Welche Visionen haben Sie für den Wohnungsbau der Zukunft?

„Die Frage ist, ob Visionen erforderlich sind und wenn ja, vor welchem Hintergrund. Im Zentrum unserer Beschäftigung steht für uns die Nachhaltigkeit. Dies auf verschiedenen Ebenen: Zum einem braucht der Wohnungsbau eine Qualität der Dauerhaftigkeit, genauso wie vielfältig nutzbare Grundrisse, aber v.a. auch bezahlbaren Wohnraum. Dabei sind ausgeklügelte Grundrisse für verschiedene Wohnformen, Stichwort Generationenwohnen, gefragt. Jeder Bewohner wünscht sich eine kleine Besonderheit in seiner Wohnung und sei es nur ein großzügiges Bad oder einen besonderen Stauraum. Zum anderen stellt sich auch stark die Frage des klugen Konstruierens. Gerade aus unseren Erfahrungen mit Sanierungen, Nachverdichtungen und dem Generationenwohnen ist es für die nächsten Generationen entscheidend, wie die unterschiedlichen Lebenszyklen von Bauteilen und haustechnischen Anlagen im Entwurf mitgedacht sind. Der gegenwärtige Wohnungsbau folgt oft formalen, kurzlebigen Moden. Wir versuchen, auf Bewährtes zurückzugreifen, wie Bäder an der Fassade, natürlich belichtete Dielen oder jederzeit zugängliche Haustechnik. Es ist eine Arbeit im „Stillen“, aber auch - und das ist eine ganz andere Ebene - ein Miteinbeziehen einer geschichtlichen Dimension der Architektur.“

Auszug aus Interview mit Knopp Wassmer Architekten, 2020

Nachhaltiges Konstruieren

Wechselseitigkeit

Zu Architektur und Technik.

Mit Fotoessay von Florian Holzherr „American Building Standard“

Stand der Technik hinterfragen

Vor dem Hintergrund zunehmend komplexer werdender technischer und ökonomischer Randbedingungen bewegt sich das Bauen heute irgendwo zwischen einem vermeintlichen „anything goes“ und einem restriktiven „state of the art“. Ausschlaggebend ist daher die Haltung, mit welcher die Architekten dem gegenwärtigen Stand der Technik begegnen und diese selbst zum Thema ihrer Entwürfe machen – oder eben nicht. So ist heute sowohl Apathie gegenüber der Technik als auch Euphorie in Bezug auf neue Technologien auszumachen.

 

Formsuche

Zwar beeinflussen Veränderungen in der Bautechnik die Formsuche, jedoch nicht im Sinne einer zwingenden Logik für die Formgebung. Die Frage nach der verbindlichen Form bleibt somit offen oder ist vielmehr jeweils von Projekt zu Projekt aufs Neue zu erkunden.